

Da unser Sprach- und Wortschatz über Gestaltung und Anmutungen nicht sonderlich stark ausgebaut ist, wird mittels dreidimensionaler Collagen zu einem vorgegebenen Anmutungsbegriff ein Szenario entwickelt und in intensiven Diskussionen in seiner Ausdruckskraft verdichtet, so dass die vorgegebene Anmutung sich möglichst schnell und eindeutig erschließt.

Studierende des 1. Semesters Integriertes Produktdesign haben – anders als in herkömmlichen Reiseführern – Besonderes, Unbekanntes und Skurriles über die Stadt Coburg zusammengetragen und zu einer interaktiven Stadtführung zusammengestellt.
Präsentation der Ergebnisse der Foto-Workshops „Portrait“, „Arbeitswelten“ und „Glas abstrakt“ des Studiengangs Integriertes Produktdesign.
Das Werkstofflabor ermöglicht den Studenten, haptisch erlebbar Materialien in den Entwurfsprozess einzugliedern. So ist es möglich, im Hinblick auf die Umsetzbarkeit der Entwürfe, vorzeitig eine realistische Einschätzung über die Verwendung von Materialien zu treffen.
Zusammen mit dem polnischen Unternehmen Amica und dem Warschauer Designbüro NC-Art entwickelten Studierende des Studiengangs Integriertes Produktdesign visionäre Konzepte für die Küche. So entstanden im Spannungsfeld von Convenience Food und Slow Food, von innovativen und authentisch- archaischen Materialien und Zubereitungsformen Produktentwürfe, die einen Blick in die Zukunft der Küche gestatten.

Die Diplomarbeit von Florian Bangert verbindet authentische Materialien mit neuen Technologien. Der Wannenbereich kann vom Nutzer selbst individuell geformt werden. Über Projektionen und großformatige OLED Flächen werden visuell Stimmungen vermittelt, die in Verbindung mit archaischen Funktionen wie dem Abstechen von Wasser mittels Holzkeil zur Befüllung der Wanne den Prozess des Badens zu einem außergewöhnlich sinnlichen Erlebnis machen.

Diplomarbeit von Dirk Lenssen. Das Zusammenwachsen oder vielmehr die Durchdringungen von Privatheit und Arbeitswelt waren der Ausgangspunkt für eine Bestandsaufnahme und Auseinandersetzung mit neuartigen Möbeln für das bequeme und legere Arbeiten zuhause.

Studienarbeit von Wolfgang Rössler. Letztes Jahr noch als ein Ergebnis einer Interpretation des gestalterischen Ausdrucks von Mark Newson in der Ausstellung „Kuckucksei“ gezeigt, wurde dieses Sofa mittlerweile nach seiner Umsetzung in 3D-Daten mittels Rapid-Prototyping-Verfahren in Originalgröße gefertigt und in einem neuartigen Behautungsverfahren beschichtet – der Kuckuck hat das Nest verlassen.

Die Zusammenfassung der Studienarbeiten aus allen Semestern des Studiengangs Integriertes Produktdesign zeigt die unterschiedlichen Facetten des Kernfachs Darstellen.

In der Auseinandersetzung mit einem bekannten Produkt und seinem Wesensanzeichen geht es um die Entwicklung eines neuen und durchaus eigenwilligen Blickwinkels und seiner anschließenden Transformation in einen überraschenden, aber plausiblen Produkt- und Funktionszusammenhang. Bei dieser Uminformation musste die ursprüngliche Information sichtbar bleiben, jedoch in einem geänderten schlüssigen Leitbild aufgehen.

Das Zusammenwachsen audiovisueller Unterhaltungsmedien mit rechnergestützten Anwendungen und das Verschwinden der 3. Dimension bei Bildschirmen wurde zum Ausgangspunkt für eine Neuinterpretation im Bereich von Homemultimedia. Mit Unterstützung der Loewe AG wurden zeitnahe Szenarien entwickelt und exemplarisch umgesetzt.

Hier präsentiert der Studiengang Integriertes Produktdesign in einer ersten und umfassenden Ausstellung sowohl Wege und Prozesse des Studiums, als auch Ergebnisse aus den zentralen Studienfächern, Projekten und natürlich Diplomarbeiten der ersten Studienabgänger.

Die den Alltag dominierenden Wechselbeziehungen von Arbeit und Freizeit, von Nahrungsaufnahme oder Galadinner waren Anlass für eine gestalterische Auseinandersetzung mit dem Thema „Essritus oder Fastfoodkultur“ in Zusammenarbeit mit der SKV/Arzberg GmbH. Das Ergebnis sind neue Handlungsinterpretationen und deren Produkte für Bereiche wie Essen in der Arbeitswelt, auf der Straße oder ein Tischlein-Deck-Dich.

Für den deutschen Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim entwickelten Studenten des Studiengangs Integriertes Produktdesign Entwürfe für Masken, Kleidung, Anzeigesysteme und öffentlichkeitswirksame Inszenierung. Ziel des Projektes war die Steigerung der Attraktivität einer bisher eher Insidern bekannten und verständlichen Sportart.

In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Zöwie, Neustadt/Cbg. entwickelten Studenten des ersten Semesters Integriertes Produktdesign Entwürfe für weihnachtliches Geschenkpapier.

Gezeigt werden ein Diplom-Projekt der Abteilung Wirtschafts- und Wissenschaftsfilm der Filmakademie Baden-Württemberg und eine kleine Auswahl an Kurzfilmen der Filmakademie Ludwigsburg aus verschiedenen Darstellungsarten, z. B. Animation. Ebenso gibt es einen Beitrag vom Coburger Landestheater in Form einer Aufnahme des Bühnenstückes „Jeff Koons“.


